Generation Europe: Die Jugendbegegnungen starten!

Über Monate haben sich 30 europäische Jugendeinrichtungen darauf vorbereitet, jetzt wird es praktisch: An diesem Wochenende startet die erste internationale Jugendbegegnung im Rahmen von Generation Europe in Valencia. Neun weitere Begegnungen werden noch in diesem Herbst folgen: In Brno (Tschechien), Minsk (Belarus), Florenz (Italien), Sofiko (Griechenland) sowie in München, Groß Thurow, Oberhausen und Bochum (Deutschland).

In Valencia treffen sich noch bis zum 16. Oktober Jugendliche aus dem Kreis Steinfurt (Deutschland), Telsiai (Litauen), und der Region Valencia (Spanien). Der ambitionierte Plan: Sie wollen über einen Zeitraum von drei Jahren hinweg zusammenarbeiten, jeweils lokale Probleme identifizieren und Aktionspläne erstellen, die sie mit Unterstützung ihrer europäischen Partner umsetzen. Die internationalen Begegnungen dienen dazu, sich darauf vorzubereiten, voneinander zu lernen, und gemeinsam eine europäische Perspektive auf lokale Herausforderungen zu finden.

„Generation Europe: Die Jugendbegegnungen starten!“ weiterlesen

Ein Labor für aktive europäische Bürgerschaft

Junge Leute dafür zu begeistern, sich vor Ort und auf europäischer Ebene einzumischen: Mit diesem Ziel haben sich 30 Jugendeinrichtungen aus 15 europäischen Ländern zum Netzwerk „Generation Europe“ zusammengeschlossen. Vom 20. bis 26. September machen die beteiligten Jugendzentren, Vereine, Verbände und Einrichtungen die Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW) zu ihrem Labor für neue Ansätze europäischer Demokratiebildung.

„Aktive europäische Bürgerschaft“ – das ist der vielleicht etwas sperrige Begriff, unter den die Organisationen ihr gemeinsames Engagement stellen. Soll heißen: Partizipation statt Resignation, Demokratie zum Mitmachen statt Frust über „die da oben“. In allen 30 beteiligten Städten sollen Jugendliche Probleme vor Ort identifizieren und lokale Aktionspläne entwickeln. Diese Pläne diskutieren sie dann auf europäischen Jugendbegegnungen und setzen sie dann mit Hilfe ihrer europäischen Partner um.

„Ein Labor für aktive europäische Bürgerschaft“ weiterlesen

Generation Europe zu Gast in Marseille

Zusammenpacken, gleich geht’s los: Generation Europe ist bereit, sich auf europäischer Ebene vorzustellen!

Auch ein Netzwerk kann sich weiter vernetzen, deswegen präsentiert sich Generation Europe – Young Democracy in Action auf der NECE-Konferenz in Marseille. Vom 6. bis 9. September kommen zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure aus mehr als 40 Ländern in der französischen Hafenstadt zusammen, um über die Herausforderungen für die europäische Demokratiebildung in einer sich schnell verändernden Welt zu beraten.

„Networking European Citizenship Education“, dafür steht die Abkürzung NECE. Zusammen mit internationalen Partnern hat die Bundeszentrale für Politische Bildung die Plattform ins Leben gerufen. Das Ziel der Konferenz: Gemeinsam Strategien zu entwickeln, wie zivilgesellschaftliche Bildungsarbeit Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit verteidigen und fördern kann. „Generation Europe zu Gast in Marseille“ weiterlesen

Die „Generation Europe“ meldet sich zu Wort

Die Demokratie in Europa war schon mal in besserer Verfassung: In vielen Ländern gewinnen undemokratische und rechtspopulistische Bewegungen an Zustimmung. Werte wie Freiheit, Demokratie und Respekt für die Menschenrechte werden immer wieder in Frage gestellt. Doch junge Menschen auf dem gesamten Kontinent nehmen das nicht unwidersprochen hin. Vom 3. bis 8. Juli treffen sich Vertreterinnen und Vertreter von 30 Jugendeinrichtungen aus 15 europäischen Ländern in Bielefeld, um ein neues internationales Netzwerk ins Leben zu rufen: Unter dem Namen „Generation Europe“ wollen sie junge Menschen noch stärker zu politischem Handeln motivieren, um die Zivilgesellschaft in Europa stärken.

„Die „Generation Europe“ meldet sich zu Wort“ weiterlesen

Generation Europe

Generation Europe ist ein internationales Netzwerk von Jugendeinrichtungen zur Förderung einer aktiven europäischen Zivilgesellschaft. Es motiviert die beteiligten Jugendlichen zum gemeinsamen politischen Handeln und schafft die Voraussetzungen dafür. Möglich gemacht wird die Zusammenarbeit durch ein gleichnamiges Förderprogramm des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks e.V.

Beteiligt sind 30 Jugendeinrichtungen aus 15 europäischen Ländern. Das Konzept: Jugendliche aus jeweils drei Ländern arbeiten über einen Zeitraum von drei Jahren kontinuierlich zusammen, um sich politisch einzumischen. Wir identifizieren Probleme vor Ort, treffen uns zu internationalen Begegnungen und unterstützen einander bei lokalen Projekten, um diese Probleme anzugehen. Wir vernetzen uns auf einer digitalen Liquid-Democracy-Plattform und diskutieren, welche Problemlagen nicht nur national auftreten, sondern möglicherweise auch europäisch zu denken sind. Dabei suchen wir auf allen Ebenen auch den Dialog mit Vertreter*innen politischer Institutionen.

Indem wir unsere Aktionen vor Ort mit Aktivitäten auf der europäischen Ebene verbinden, entwickeln und erproben wir neue Ansätze einer gemeinsamen europäischen Demokratiebildung. In unserem Netzwerk sind junge Menschen gemeinsam aktiv, und zwar unabhängig von Herkunft, Einkommen der Eltern und bisherigen Erfolg im formalen Bildungssystem.