40 Jugendorganisationen
11 Länder
12 Projektpartnerschaften
Generation Europe – The Academy ist ein internationales Netzwerk von Organisationen der Jugendarbeit und ein Förderprogramm für europäische Zusammenarbeit. Unser Ziel ist soziale Teilhabe für alle. Junge Leute erheben ihre Stimme und mischen sich ein: Vor Ort in ihren Kommunen und über alle Grenzen hinweg. Gemeinsam leisten wir einen Beitrag zu einer aktiven und inklusiven europäischen Bürger*innenschaft.
Wir mischen uns ein
Lokal handeln – europäisch vernetzen – global denken! In unserem Netzwerk sind junge Menschen gemeinsam aktiv, und zwar unabhängig von Herkunft, Einkommen der Eltern und bisherigem Erfolg im formalen Bildungssystem. Beteiligt sind aktuell 40 Jugendorganisationen aus elf europäischen Ländern.

News aus dem Netzwerk

Was wir tun
Die Jugendlichen in unserem Netzwerk bilden lokale Gruppen und vernetzen sich auf internationalen Jugendbegegnungen. Gemeinsam schaffen wir Möglichkeiten zur Beteiligung auf lokaler und europäischer Ebene. In jeder unserer Projektpartnerschaften arbeiten junge Menschen aus drei Ländern zusammen. Sie unterstützen sich gegenseitig dabei aktiv zu werden.
Mehr lesen: HomeEuropäische Zusammenarbeit muss auf allen Ebenen stattfinden. Deshalb organisieren wir außerdem ein internationales Netzwerk von Fachkräften der Jugendarbeit mit gemeinsamen Trainings- und Austauschmöglichkeiten. All dies wird ermöglicht durch ein Förderprogramm des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks (IBB e.V.), das auch das Gesamtprogramm koordiniert.
Methoden zugänglich machen
Wir entwickeln Methoden und das Know-how für partizipative Jugendarbeit mit internationalen und vielfältigen Zielgruppen weiter. Und wir machen unsere Erfahrungen zugänglich.
In unserem Netzwerk sind bereits eine Reihe von Booklets, Handouts, Methodensammlungen, Dokumentationen und Online-Tools entstanden. Wir stellen sie gerne zur Verfügung und laden alle, die in den Bereichen Jugendarbeit und Civic Education aktiv sind ein, sie zu nutzen!
Für eine Langzeit-Strategie
In Zeiten knapper werdender Kassen und vieler anderer Herausforderungen steht Jugendarbeit in ganz Europa unter Druck. Nachhaltige und angemessen finanzierte Strukturen der Jugendarbeit sind jedoch nicht nur für junge Menschen wichtig. Sie sind auch von entscheidender Bedeutung für die europäische Gesellschaft als Ganzes: zur Förderung zum Sicherung von Teilhabe, sozialer Gerechtigkeit und Demokratie. Zwei Projekte, mit denen wir dafür eintreten, die Rahmenbedingungen für Jugendarbeit in Europa zu verbessern, sind:
Viele junge Menschen haben klare Vorstellungen von einer besseren Zukunft. Oft fehlen ihnen jedoch die Ressourcen und das Wissen, um sich dort Gehör zu verschaffen, wo tatsächlich Entscheidungen getroffen werden. Genau hier setzt Youth Voices Rising an. Unser Ziel: Fachkräfte der Jugendarbeit mit innovativen Ansätzen zur Förderung von Teilhabe auszustatten, und junge Menschen zu befähigen, ihre Interessen schlagkräftig zu vertreten. Zur Projektseite.

Wie steht es wirklich um die Räume, in denen junge Menschen Teilhabe und Demokratie organisieren? Was muss sich ändern, damit europäische Jugendarbeit langfristig gesichert ist? Das Policy Paper „Young Voices for Youth Work“ ist das Ergebnis eines kollaborativen Prozesses: Junge Menschen aus neun europäischen Ländern haben gemeinsam ihre Vision für eine nachhaltige, gut finanzierte und inklusive Jugendarbeit in Europa formuliert.
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Warum wir aktiv sind
In einer Zeit vielfältiger Krisen sind demokratische Werte in Gefahr. Autoritäre Denkweisen mit vermeintlich einfachen Lösungen sind auf dem Vormarsch, während die soziale Ungleichheit zunimmt und die internationale Zusammenarbeit schwieriger wird. Doch Chancengleichheit und Teilhabe sind kein Luxus – es ist unsere Pflicht, sie zu gewährleisten.
Mehr lesen: HomeJunge Menschen spielen bei der Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft eine besondere Rolle. Sie haben oft sehr konkrete Ideen und Forderungen dazu, was sich ändern muss. Daraus kann aber nur dann kollektives Handeln werden, wenn Zugangsbarrieren abgebaut und Räume zur Organisierung eröffnet werden. Generation Europe – The Academy schafft Voraussetzungen dafür: Durch die Kombination von internationalen Erfahrungen, lokalem Engagement und Möglichkeiten des voneinander Lernens geben wir eine Antwort auf die Herausforderungen, vor denen sowohl die Jugendlichen als auch unsere Gesellschaften heute stehen.
Bislang sind junge Menschen mit internationaler Familiengeschichte, Fluchterfahrungen, unterbrochenen Bildungswegen sowie solche aus ländlichen Gebieten in internationalen Projekten und Formaten der politischen Bildung deutlich unterrepräsentiert. Diesem Ungleichgewicht wirken wir aktiv entgegen.
Dokumentarfilm: Generation Ukraine
Im Rahmen von Generation Europe – The Academy ist ein bemerkenswertes Filmprojekt entstanden: Generation Ukraine wirft einen intimen Blick auf das Leben junger Menschen in der Ukraine in Zeiten des Krieges. Ihre Geschichte wird erzählt von Katia Henrikh, Jugendarbeiterin aus Tscherniwzi, die das Land unmittelbar nach Beginn der russischen Invasion verließ. Neun Monate später kehrte sie zurück, um zusammen mit der in Kyiv ansässigen Produktionsfirma Minimal Movie diesen Film zu drehen. Trailer und mehr Infos zum Film.
Häufig Gestellte Fragen
In Bezug auf die Anzahl der beteiligten Organisationen, einige Methoden und die vielen Ebenen der Zusammenarbeit ist Generation Europe – The Academy einzigartig. Aber das Programm baut auf den Erfahrungen aus früheren Projekten auf: Das IBB hat die europäische Jugendzusammenarbeit bereits mit den Programmen ewoca³ (drei Förderperioden, 2009-2017), Pimp my Europe (2017-2018) und Generation Europe – Young Democracy in Action (2018-2020) sowie der ersten Programmphase von Generation Europe – The Academy (2021-2025) gestärkt und unterstützt. Besuchen Sie die Webseiten der Vorgängerprogramme, um zu sehen, wie engagiert die beteiligten jungen Menschen an ihrer gemeinsamen Vision von Europa gearbeitet haben.
Von Anfang an stellen wir unsere Erfahrungen der Community of Practice zur Verfügung. Generation Europe – The Academy ist Teil eines inzwischen mehr als 17-jährigen Prozesses, mit dem wir die europäische Jugendarbeit stärken. Dieser langfristige Ansatz eröffnet sowohl jungen Menschen als auch den beteiligten Jugendorganisationen besondere Entwicklungsmöglichkeiten. Deshalb arbeiten wir intensiv daran, dass diese Form der Jugendzusammenarbeit auch über die aktuelle Förderphase hinaus eine Zukunft hat.
Im Jahr 2026 ist Generation Europe – The Academy in eine neue dreijährige Förderphase gestartet. Sie ermöglicht es jeder der Projektpartnerschaften, bis zum Jahr 2028 jedes Jahr eine internationale Jugendbegegnung zu organisieren. Am Ende dieses Zeitraums werden die beteiligten Jugendorganisationen jeweils eine Begegnung ausgerichtet haben. Auch das Ausbildungsprogramm für Jugendleiter*innen und zusätzliche Mentor*innen-Trainings für erfahrene junge Teilnehmer*innen werden während dieses Zeitraums finanziert.
Wenn du ein Jugendlicher bist, der an internationalen Begegnungen und lokalen Aktivitäten interessiert ist, wende dich am besten an eine der teilnehmenden lokalen Jugendorganisationen. Da es sich bei Generation Europe – The Academy um ein dezentrales Netzwerk handelt, ist die Teilnahme an Jugendbegegnungen und anderen Teilen des Programms nur über die lokalen Projektpartner möglich.
Leider ist es derzeit nicht möglich, weitere europäische Jugendorganisationen in das Netzwerk aufzunehmen. Mit den aktuellen Projektpartnern ist das Budget für diese Förderperiode bereits gebunden. Im Rahmen unserer Kapazitäten sind wir jedoch sehr an Kontakten zu weiteren Mitgliedern der Community of Practice interessiert – insbesondere für unsere Advocacy-Arbeit.
Bei Fragen zum Netzwerk und zum Gesamtprogramm können Sie gerne eine E-Mail an generationeurope@ibb-d.de schreiben. Eine Übersicht über alle Kontakte gibt es hier. Wenn Sie als Journalist*in oder Medienvertreter*in eine Anfrage haben, finden Sie hier alle relevanten Informationen.
Vielen Dank!
All diese großartige Arbeit wäre nicht möglich ohne die vielen jungen Menschen, die neben Schule, Arbeit und anderen Verpflichtungen ihre Freizeit investieren, um sich europaweit zu vernetzen und in ihren Kommunen etwas zu bewirken. Und auch nicht ohne die Fachkräfte der teilnehmenden Jugendeinrichtungen, die sich weit über die üblichen Arbeitszeiten hinaus engagieren. Ganz sicher wäre all dies nicht möglich ohne die Unterstützung unserer Geldgeber, deren kontinuierliches Engagement sicherstellt, dass wir weitermachen können. Erfahren Sie mehr über unsere Förderer.
Über das IBB
Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk (IBB e.V.) ist eine institutionell und politisch unabhängige Non-Profit-Organisation. Wir ermöglichen gesellschaftlich engagierten Akteur*innen die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg.
Mehr lesen: HomeUm mehr Menschen einzubeziehen, entwickeln wir Seminare, Fortbildungen und Projekte für Jugendliche und Erwachsene. Mit unseren Aktivitäten bieten wir Möglichkeiten zur persönlichen Begegnung, zur Auseinandersetzung mit der Geschichte und zur Vernetzung für mehr Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit. Das IBB versteht sich als Teil einer europäischen Zivilgesellschaft, die sich sowohl innerhalb ihrer Länder als auch grenzübergreifend für Veränderungen einsetzt.
Gegründet im Jahr 1986, in einer entscheidenden Phase des Kalten Krieges, begann das IBB mit Friedens- und Versöhnungsarbeit in Osteuropa. Grenzen, die damals unüberwindbar schienen – wie die Berliner Mauer – sind gefallen. Dafür werden andere aufgebaut. In einer sich verändernden Welt mit neuen und alten Konflikten entwickeln wir Perspektiven für Zusammenarbeit und Verständigung, um aktive Bürger*innenschaft und ein friedliches Zusammenleben zu stärken.
Solange es Grenzen zwischen Ländern, Kulturen, Altersgruppen und in den Köpfen der Menschen gibt, gibt es für uns noch viel zu tun. Wir setzen uns für den Dialog und gewaltfreie Strategien des sozialen Wandels ein. Wir glauben, dass internationale Bildung und Begegnung zu einer Kultur der Toleranz und des gegenseitigen Verständnisses beitragen können. Wir engagieren uns weiterhin in europäischen Netzwerken, die zwischen Nichtregierungsorganisationen, Religionsgemeinschaften, Wirtschaft und Politik entstanden sind, und setzen uns für eine starke Zivilgesellschaft und eine menschlichere Zukunft ein.



